Sprungziele
Seiteninhalt

Caritas im Norden Region Neubrandenburg

Geschäftsstelle

Heidmühlenstraße 17
17033 Neubrandenburg

0395 581 45-0
0395 58145-69
www.caritas-mecklenburg.de

Karte anzeigen Adresse exportieren

Aufgaben der Caritas im Norden / Region Neubrandenburg

Willkommen in der „Suchtberatungsstelle“

Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Angehörige

Dörte Engelhardt                                                               Marie Räder

Tel: 0395 – 581 45 51                                                          Tel: 0395 – 581 45 51

Mail: doerte.engelhardt@caritas-im-norden.de                    Mail: marie.raeder@caritas-im-norden.de

Fax: 0395 58145-69

Netz: www.caritas-im-norden.de

Mail:Suchtberatung-MST@caritas-im-norden.de

Wer kann zu uns kommen?
• alle Personen, die für sich ein Problem mit Suchtmitteln feststellen oder sich einfach nicht sicher sind, ob das individuelle Konsumverhalten schon problematisch ist
• Angehörige, die in Sorge um eine nahestehende Person sind (Eltern, Geschwister, Partner, Freunde, …)
• alle Personen, die von Anderen (Familie, Arbeitgeber, Arge, …) auf ihre Suchtmittelproblematik angesprochen und/ oder zur Teilnahme an Suchtberatungsgesprächen beauflagt wurden
• alle Personen, die sich grundsätzlich zur Suchtmittelproblematik informieren wollen
• Mitarbeiter, Multiplikatoren, …, die im beruflichen Kontext mit suchtspezifischen Problemlagen konfrontiert sind

Wie erhalte ich einen Termin?
Für ein Beratungsgespräch sollten Sie im Vorfeld einen Termin vereinbaren, um lange Wartezeiten zu vermeiden. In aller Regel können Sie sich persönlich, telefonisch oder per E-Mail an die Beratungsstelle Ihrer Wahl wenden. Eine offene Sprechstunde, ohne Terminvereinbarung, findet jeden Montag in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Beratungsgespräche sind kostenfrei, zusätzliche Angebote wie z. B Vorbereitungskurse auf die MPU oder auch einzelne Präventionsleistungen sind mit finanziellen Kosten verbunden.

Welche Möglichkeiten der Beratung gibt es?
In erster Linie erfolgt die Beratung im persönlichen Gespräch in unserer Beratungsstelle. Erfahrungsgemäß kann sich so am ehesten ein vertrauensvolles Miteinander zwischen dem Ratsuchenden und dem beratenden Mitarbeiter entwickeln, welches als wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Beratung dient. Aber auch Beratungen am Telefon oder per E-Mail werden angeboten, bei weiterführendem Beratungsbedarf sollte sich daraus dann ein persönlicher Kontakt entwickeln.

Was bietet die Beratung?
Die Beratung in unseren Einrichtungen bietet Ihnen die Möglichkeit, im vertrauensvollen und wenn gewünscht, anonymen Rahmen über ihre Ängste, Sorgen und Wünsche sprechen zu können. Hier werden Sie mit Ihren Anliegen ernstgenommen und erhalten Unterstützung bei all ihren Fragestellungen und den sich im Rahmen der Beratung entwickelnden notwendigen Veränderungsschritten. Wir bieten sowohl Einzel- als auch Paarberatungen an.

Was bedeutet Schweigepflicht und Freiwilligkeit?
Die MitarbeiterInnen der Suchtberatungsstelle unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, d. h., ohne die ausdrückliche Zustimmung des Ratsuchenden werden keine Auskünfte an Dritte weitergegeben. Persönliche Anliegen sind somit geschützt!
In der Beratung geschieht nichts, was der Ratsuchende selbst nicht will! Es werden keine Entscheidungen abgenommen, jedoch dabei Unterstützung gegeben, dass der Ratsuchende wichtige Entscheidungen selbst treffen kann.
Die Beratung beruht auf freiwilliger Basis.

Welche Zielstellung verfolgt das Beratungsangebot?
Wir möchten Sie entlasten und dabei unterstützen, Ihre aktuelle Problemlage (als Betroffener oder Angehöriger) bewältigen zu können. In erster Linie wollen wir mit dem Beratungsangebot weiteren gesundheitlichen, seelischen und psychosozialen Schädigungen vorbeugen und Sie dabei begleiten, sich mit dem individuellen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Mit unserer Hilfe werden sie lernen, ihren Konsum realistisch einschätzen und entsprechende persönliche Zielstellungen zum künftigen Umgang mit dem Suchtmittel entwickeln zu können. Wir ermutigen und unterstützen bei den notwendigen Veränderungsschritten und vermitteln ggf. in weiterführende Einrichtungen.
Ebenso wie die Betroffenen selbst erhalten selbstverständlich auch Angehörige umfassende Unterstützung dabei, individuelle Lösungswege zu finden.

Prävention


Das Präventionsangebot der Caritas Mecklenburg e. V. umfasst die Themen Sucht, Alkohol, illegale Drogen und Jugend und richtet sich an Ratsuchende aus Neubrandenburg, dem Friedländer Raum und Burg Stargard.

Bei individuellen Anliegen wenden Sie sich bitte an unsere Beratungsstelle, unsere Mitarbeiter werden gemeinsam mit Ihnen prüfen, welches Angebot wir Ihnen unterbreiten können.

Im Folgenden finden Sie unsere aktuellen Angebote/ Schwerpunkte:

Multiplikatorenschulungen


Die Schulungen können sowohl als Inhouse-Veranstaltungen als auch bei der Caritas durchgeführt werden. Als optimal für die Teilnehmer haben sich zwei aufeinanderfolgende Termine im ein bis zweiwöchigen Abstand zu je drei Zeitstunden erwiesen.
Konkrete Absprachen zu individuellen Wünschen und Vorstellungen und den anfallenden Kosten können im persönlichen Vorgespräch geklärt werden.
• Unterstützung im Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Jugendlichen
• Stärkung der individuellen Handlungskompetenzen
• Vermittlung theoretischer Impulse zu grundlegenden Begriffsklärungen und dem Suchtmodell
• konkrete Substanzinfos mit den entsprechenden Wirkungen, Risiken, Langzeitfolgen
• Funktionen des (jugendlichen) Drogenkonsums
• wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Jugendlichen
• Reflektion des persönlichen Handelns (des Helfers/ Lehrers)
• Anregung einer notwendigen Veränderungsbereitschaft (beim Konsumenten)

Elternabende an Schulen

Gern folgen wir der Einladung des Klassenlehrers/ Schulsozialarbeiters zu einem Elternabend und bieten Ihnen ein Gespräch/ Austausch zu untenstehenden Themen an. Erfahrungsgemäß kann dies bis zu zwei Zeitstunden in Anspruch nehmen.
• Aktuelle Bezüge zum Drogenkonsum Jugendlicher
• Wie und woran kann man Drogenkonsum erkennen?
• Wie sehen die einzelnen Substanzen aus, wie wirken diese?
• Welche Risiken und Gefahren gibt es?
• Welche Unterstützung kann von den Eltern geleistet werden?
• Welche Hilfsangebote für junge Konsumenten und deren Angehörige gibt es?
• Medienkonsumverhalten


Präventionsangebot für Grundschüler (1. bis 4. Klasse)

Während der Veranstaltung lernen die Grundschüler die unterschiedlichsten Suchtmittelarten kennen. Spielerisch wird eine Sensibilisierung für das Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen angestrebt. Als Zeitrahmen werden 2 Stunden benötigt.

Präventionsangebot für Schüler ab der 5. Klasse


Für Schüler und Schülerinnen ab der 5. Klasse bieten wir Themenoffene Präventionsveranstaltungen an. In Absprache mit den Lehrkräften werden Schwerpunkte gesetzt, die sich in folgenden Bereichen bewegen können:
• Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenzen
• Reflektion des eigenen Konsumverhaltens (Drogen, Alkohol, Mediennutzung)
• Drogenarten, ihre Wirkungen und Risiken
• Risiken und Möglichkeiten einer fortschreitenden Digitalisierung
• Auseinandersetzung mit gesundheitsschädlichem Essverhalten (Essstörungen)

Drogenpräventionsangebot für Schüler ab der 8. Klasse


Dieses Angebot richtet sich an Schüler ab der 8. Klasse. Das Projekt verbindet eine Informations- und Wissensvermittlung zu diversen Drogenarten mit der Möglichkeit für die Schüler, sich im Rahmen eines interaktiven Planspiels in Gruppen mit dem Thema „Cannabiskonsum“ auseinanderzusetzen. Dabei schlüpfen die Jugendlichen in verschiedene Rollen und beleuchten die Problematik „Drogenkonsum“ aus verschiedenen Positionen (Lehrer, Polizei, Eltern, Schüler, Anwohner) und entwickeln selbstverantwortlich Strategien auf die vorgegebene Situation zu reagieren. Als Zeitrahmen werden 2x2 Zeitstunden benötigt.
Präventionsangebot „Tom & Lisa“ für Schüler der 7./8./9. Klassen
Dieses Angebot richtet sich an Schüler ab ca. 13 Jahren und kann eine aktive und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Alkoholkonsumverhalten anregen. In spielerischer Atmosphäre können sich die Jugendlichen mit den Risiken des Suchtmittelgebrauchs, der Reflektion individueller Konsummuster und der Entwicklung von Alternativen zum bisherigen riskanten Konsum befassen.
Durch die häufige Aufteilung der Schüler/innen in Teams und die sehr interaktive Gestaltung des Workshops entsteht eine große Dynamik mit Diskussionen, Rollenspielen, Wettbewerbselementen und Musik. Das Angebot pendelt also ständig zwischen ruhiger, konzentrierter Arbeit und aktivem und extrovertiertem Handeln und Diskutieren.
Vor diesem Hintergrund ist es ausdrücklich erwünscht, dass die Klassenlehrer oder Schulsozialarbeiter an diesem Workshop aktiv beteiligt sind und unseren Mitarbeiter unterstützen.
Als Zeitrahmen werden 2x2 Zeitstunden, optimaler Weise im Abstand von einer Woche benötigt.
Drogeninfostände/ Alkoholfreie Cocktailbar …
… können in den Lebenswelten Jugendlicher (z. B. bei selbstorganisierten Veranstaltungen, in Diskotheken, in Freizeiteinrichtungen der Jugendhilfe) umgesetzt werden.
Vor Ort mixen wir alkoholfreie Cocktails und bieten damit eine geschmacklich Alternative und neue Ideen für ebenso genussvolle Getränke. Zudem bieten wir verschiedenste Infomaterialien/ Flyer/ Broschüren an. „So ganz nebenbei“ machen wir uns mit unserem Angebot bekannt und können im ungezwungenen Rahmen individuelle Kontakte zu gegebenenfalls suchtmittelgefährdeten Jugendlichen herstellen.

Die Drogeninformationsstände schaffen somit einen Zugang zu nicht moralisierender Information und individueller Beratung und dienen:


1. der Verhinderung von Drogengebrauch
2. geringerem Drogengebrauch
3. der Schadensminimierung bei Drogengebrauch
4. einem bewussteren, kritischeren Umgang und Reflexion des eigenen Drogenkonsums
5. Bewussterem, kritischerem Umgang mit Drogen
6. der Möglichkeit, ungezwungen über Drogen zu reden und Infomaterial zu studieren
7. der unverbindlichen Kontaktaufnahme zum Beratungsangebot
8. der Gesundheitsvorsorge durch Informationen über Notfallhilfe bei körperlichen Problemen und Risikominimierung in Form Safer-Use-Informationen

Kosten

Präventionsveranstaltungen 25,- € je Veranstaltung
Elternabende                        25,-€ /h je Veranstaltung

Muliplikatorenschulungen     50,-€/h je Veranstaltung

Die Kosten beziehen sich auf die Veranstaltungseinheiten und sind von der Teilnehmerzahl unabhängig.

In Einzelfällen könnn nach persönlicher Absprache auch abweichende Kostenverinbarungen getroffen werden.

Seite zurück Nach oben