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Rat für Angehörige


Kennen Sie das?

  • Sie fühlen sich für die Suchterkrankung Ihres Familienmitglieds mitverantwortlich
  • Sie schämen sich für sein Verhalten und übernehmen seine Aufgaben
  • Sie versuchen, das Suchtproblem Ihres Familienmitgliedes zu vertuschen, sie kontrollieren es und verstecken das Suchtmittel
  • Sie vernachlässigen Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse bereits seit längerer Zeit und meiden soziale Kontakte
  • Sie fühlen sich oft selbst körperlich und seelisch überlastet oder müde, weil Sie sich Sorgen um Ihr Familienmitglied machen

Sie wünschen sich Entlastung und Hilfe? Hier finden Sie Unterstützung:

  • Suchtberatungsstellen
  • Selbsthilfegruppen für Angehörige     

Hilfreiche Informationen und einen Austausch können Sie bei folgenden Veranstaltungen erhalten:

Winterseminare

  • Inhalt: Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen des Suchtmittelbereiches und angrenzender Themengebiete
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Zeitrahmen: 90 Minuten
  • Anbieter: Solidargemeinschaft Neubrandenburg e. V.

Informationsreihe zum Thema Alkohol

  • Inhalt: 10 aufeinander aufbauende Informationssegmente zum Thema Alkohol, Alkoholmissbrauch- und Abhängigkeit, Selbsthilfegruppen etc.
  • Zielgruppe: Erwachsene (Suchtmittelkonsumenten, andere Interessierte)
  • Zeitrahmen: 1 x wöchentlich jeweils 1 Zeitstunde
  • Anbieter: Solidargemeinschaft Neubrandenburg e. V.

Seminartage für Angehörige

  • Inhalt: Vermittlung von Informationen rund um das Thema Sucht sowie dem Umgang mit dem Betroffenen
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Zeitrahmen: 2 Tage (dieses Angebot findet zweimal jährlich statt)
  • Anbieter: Evangelisches Krankenhaus Bethanien, Sucht- und Drogenberatungsstelle Demmin und Altentreptow- für die Regionen Demmin, Altentreptow und Neubrandenburg   

Und das können Sie für sich selbst tun:

  • suchen Sie den Kontakt mit einem Menschen Ihres Vertrauens, der etwas von einer Suchterkrankung versteht.
  • informieren Sie sich über das Krankheitsbild und die Auswirkungen der Suchterkrankung auf die Familie.
  • sorgen Sie so gut wie möglich für Ihr eigenes Wohlbefinden und das Ihrer Kinder und schützen Sie sich und Ihre Kinder, wo es nötig ist.
  • unterstützen Sie Ihr suchtkrankes Familienmitglied, wenn es auf dem Weg der Genesung ist, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren